Building in Public
Hallo, wir bauen sendsome — öffentlich.
Wir sind Marc und Las, zwei aus Flensburg, und wir bauen gerade eine App für echte Postkarten. Teil 1 einer kleinen Serie über das Warum, das Wer und das Wie.
14. April 2026 · Marc & Las
Eigentlich wollten wir erstmal leise starten. Eine App fertig bauen, ein paar Karten verschicken, schauen, ob jemand das braucht. Und dann haben wir uns gedacht: Warum eigentlich leise?
sendsome entsteht gerade in einer kleinen Firma im hohen Norden. Wir sind zwei Leute, kein Investor, kein Incubator, keine zehn Runden Discovery. Wir machen das nebenbei, neben Hauptjobs, neben Studium, neben dem Rest des Lebens. Und genau deshalb glauben wir: Wir sollten das sichtbar machen.
Building in Public, aber auf Postpapier
„Building in Public” klingt nach X-Threads, täglichen MRR-Screenshots und motivationalen Emojis. So meinen wir’s nicht. Für uns bedeutet es: Wir erzählen offen, wie das hier läuft. Was wir entscheiden, was wir verwerfen, was uns überrascht. Nicht jeden Tag — aber regelmäßig, und ehrlich.
Die Idee dahinter ist einfach. Wenn wir schon eine App bauen, die Menschen wieder ein bisschen näher zueinander bringen soll, dann wollen wir nicht selbst hinter einer glatten „Coming Soon”-Seite verschwinden. Wer sendsome irgendwann benutzt, darf vorher wissen, wer dahintersteht, warum wir das machen — und was in den Monaten davor alles schiefgegangen ist.
Wer wir sind, kurz
Las ist Entwickler von Beruf und baut sendsome zwischen Feierabend und Wochenende. Er ist der Grund, dass die App überhaupt funktioniert. Auf seinem Rechner liegt das, was irgendwann auf deinem Handy startet.
Marc hält Las den Rücken frei. und schreibt mit sendsome vermutlich zu viele Karten an die eigene Familie, um das Produkt zu testen.
Wir sitzen in Flensburg und teilen uns eine kleine UG. Mehr gibt’s hinter sendsome nicht. Und das ist, nach allem, was wir vorher ausprobiert haben, genau die richtige Größe.
Warum ausgerechnet Postkarten
Weil wir sie selbst vermisst haben. Weil die Welt mehr gute Nachrichten im Briefkasten vertragen kann und weniger schlechte. Weil digital zwar praktisch ist, aber niemand eine WhatsApp aufhebt. Weil wir es schön finden, wenn Technologie dafür sorgt, dass am Ende etwas Analoges in der Hand liegt.
Mehr zum Warum schreiben wir im nächsten Teil. Der wird konkreter: Welche Beobachtung uns auf die Idee gebracht hat, warum wir nicht einfach eine weitere Grußkarten-App bauen, und was „kuratiert” für uns bedeutet.
Was wir hier in den nächsten Wochen erzählen
Wir planen diese Serie als kleine, lose Abfolge. Kein Redaktionsplan in Stein gemeißelt, aber so ungefähr:
- Teil 1 (dieser Text): Wer wir sind und warum wir das laut machen.
- Teil 2: Warum Postkarten — und warum jetzt.
- Teil 3: Wie sendsome aussieht, wenn niemand zuschaut. Werkstattbericht aus der App-Entwicklung.
- Teil 4: Zwei Produkte, ein Team. Was aktuator ist und warum wir parallel an etwas ganz anderem bauen.
- Teil 5: Was wir bisher falsch eingeschätzt haben. (Den Post freuen wir uns am wenigsten, und am meisten.)
Die Reihenfolge kann sich ändern. Das ist auch Teil des Deals.
Was du davon hast
Wenn dich solche Geschichten interessieren — Gründung aus dem Norden, kleine Teams, ehrliche Produktarbeit — dann bist du hier richtig. Wenn du einfach nur eine Postkarten-App willst: auch gut, die bauen wir ja eigentlich hauptsächlich.
Und wenn du zum Launch dabei sein möchtest, trag dich hier in die Warteliste ein. Wir melden uns, sobald sendsome in den Stores ist. Keine Marketing-Mails, versprochen — nur dann, wenn’s was zu sagen gibt.
Bis Teil 2.
— Marc & Las
Noch nicht dabei?
sendsome ist im Aufbau. Trag dich in die Warteliste ein — wir melden uns zum Launch.